From Leaf to Root
Wenn man nach dem Prinzip „From Leaf to Root“ kocht, bedeutet das übersetzt „Vom Blatt bis zur Wurzel“. Dabei geht es darum, dass von dem zubereiteten Gemüse so wenig wie möglich im Biomüll landet. Was natürlich auch absolut Sinn macht! Nach diesem Prinzip zu kochen ist nämlich nachhaltiger, günstiger und vielseitiger. Manche Menschen wundern sich, wenn sie im Supermarkt andere KundInnen dabei beobachten, wie sie das Grün vom Kohlrabi direkt entfernen und noch im Supermarkt entsorgen. Warum sie sich wundern? Weil nicht nur die Knolle, sondern auch die Blätter vom Kohlrabi essbar sind!
Aber bei diesem Rezept soll es nicht um Kohlrabi, sondern um Radieschen gehen 😊. Das Prinzip ist das gleiche: Sowohl Knollen als auch Blätter sind essbar. Wunderbar! Verarbeitet zu Pesto schmeckt das Radieschengrün herrlich würzig. Und keine Sorge: Von den feinen Härchen auf den Blättern merkt ihr im Pesto gar nichts mehr!
Radieschenblätter-Pesto
Zutaten für 1 Glas:
50 g Cashewkerne
Das Grün von 2 Bund Radieschen
2 Knoblauchzehen
90 ml Olivenöl, nativ
Salz aus der Mühle
Zubereitung:
- Die Cashewkerne mit kochendem Wasser übergießen und ca. 1 Stunde einweichen lassen (oder über Nacht).
- Die Blätter (ca. 100 g) von zwei Bund Radieschen gründlich waschen. Knoblauch schälen.
- Radieschenblätter mit Knoblauch, 70 ml Olivenöl, den abgetropften Cashewkernen und ½ TL Salz pürieren.
- Pesto in ein Schraubglas geben, mit dem restlichen Öl bedecken und verschlossen im Kühlschrank lagern.
Rezeptidee bei der das Radieschenblätter-Pesto und die Radieschenknollen verwendet werden: Veganer Frühlings-Nudelsalat mit Radieschenblätter-Pesto